Begrasen oder „Wie pflanzt man Gras?“

Schon bei einer der Testlandschaften Wanderausflug habe ich das erste Mal versucht Gras zu pflanzen. Auch damals hat mir das Ergebnis nicht sehr gut gefallen – aber es war ja der erste Versuch.

Jetzt, beim Diorama für den roten Pfeil, stand ich vor der gleichen Herausforderung. Ich habe mich in der Zwischenzeit schlau gemacht, wie es funktionieren sollte, dass die Grasfasern wie in Echt stehen und nicht einfach nur flach auf dem Boden liegen.

Die theoretisch einfache Antwort: die Fasern müssen elektrostatisch aufgeladen werden.

NOCH Gras Master

Weit verbreitet hierfür ist der Grasmaster der Firma NOCH, welcher eben genau diesen Effekt haben soll.
Allerdings ist dieser mit knapp 200 Franken auch eher teuer.

NOCH Streugras Dose

Ebenfalls von der Firma NOCH gibt es die „Streugras Dose“, welche für kleinere Flächen und kürzere Fasern ein ähnliches Ergebnis für nur etwa 10 Franken bietet.
Darin sollen die Grasfasern durch Schütteln statisch aufgeladen werden und dann eben auf dem Untergrund stehen bleiben.

Hier wird aber empfohlen, dass nur Grasfasern bis maximal 2.5mm Länge verwendet werden – zu wenig für die Wildgrasmischung (6-12mm). Aber „Versuch macht klug“, also habe ich es trotzdem ausprobiert – ohne Erfolg. Die Fasern liegen weiterhin flach auf dem Boden.

Auf einem kleinen Fleckchen versuche ich es erneut mit der Streudose und dem kurzen Gras mit 1.5mm Länge. Leider bleibt der Erfolg auch hier recht überschaubar.

Trotzdem – 200 Franken sind mir deutlich zu viel. Also suche ich im Internet nach Alternativen.
Der Tipp, den mal immer wieder mal sieht: Ein eigenes Begrasungsgerät aus einer elektrischen Fliegenklatsche und einem ganz gewöhnlichen Küchensieb bauen.
Die Fliegenklatsche wandelt die 3 Volt der Batterien zu 10’000 Volt, welche sich angeblich auch für die statische Aufladung des Grases eignen sollen.
Es finden sich auch massenhaft Sicherheitshinweise, was man beim Umbau beachten muss, damit nichts passieren kann.

Selbstgebautes Begrasungsgerät

Auch das probiere ich natürlich aus – wenn es klappt, habe ich mit nur wenigen Franken Materialeinsatz und etwas Zeit das nötige Werkzeug bereit.
Das Ergebnis kann mich aber auch hier nicht wirklich überzeugen – aber vielleicht liegt es nur an meiner fehlenden Erfahrung – ich werde es bei Gelegenheit erneut ausprobieren.

Zudem: Zumindest bei den kurzen Grasfasern, finde ich das Gesamtbild auch bei liegendem Gras nicht sooo schlecht. (Sabrina sagt dies auch bei den längeren, was ich im Moment aber noch etwas anders sehe.)

 

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